Er war ein überaus erfolgreicher Arzt in Wien – und Überlebender der Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und Ebensee: Dr. Richard Bugajer, vielen bekannt durch das Buch „Mein Schattenleben“. Am Mittwoch, dem 7.November 2012, berichtete seine Ehefrau, Prima. Drin. Hava Bugajer, im alten Linzer Rathaus über das Leben und das Vermächtnis ihres viel zu früh verstorbenen Mannes. Die Präsidentin von WIZO Österreich gewährte den mehr als hundert Zuhörern aber auch Einblicke in die Arbeit der weltweit aktiven jüdischen Frauenorganisation WIZO, in der sie sich nach dem Tod ihres Mannes stark zu engagieren begonnen hatte.

 

 

 

Am 27. September 2012 wurde im Dr.-Karl-Renner-Institut in Salzburg unsere Ausstellung "No Child´s Play - Kein Kinderspiel" über Kinderschicksale im Holocaust eröffnet. Die Eröffnungsrede hielt die Zweite Landtagspräsidentin Gudrun Mosler-Törnström (SPÖ). Sie ging in ihren Worten auf die unfassbare Tragödie der Ermordung von eineinhalb Millionen Kindern durch die Nazis ein. Vor zahlreichen Jugendlichen stellten Vorsitzender Günther Schuster und Generalsekretärin Ulrike Schuster in einer Multimedia-Präsentation anschließend die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und den Österreichischen Freundeskreis vor.

 

Ein Nachmittag unter Freunden fand am 2. September 2012 im jüdischen Seniorenzentrum Maimonides in Wien statt. Oberösterreichische Mitglieder des Freundeskreises waren zusammen mit ihren Kindern der Einladung von Esther Schulz gefolgt.

Im Anschluss an eine Präsentation des Freundeskreises gab es ein buntes Programm mit Liedern und Tänzen. Einige Bewohner des Zentrums ließen es sich nicht nehmen, eifrig mitzutanzen. In besonders herzlicher Atmosphäre verging der Nachmittag wie im Flug...

 

 

Am 12. Mai durften wir wieder einmal unsere jüdischen Freunde aus Ungarn in Linz begrüßen. Sie besuchen - wie jedes Jahr - die Befreiungsfeiern in den ehemaligen Konzentrationslagern Mauthausen und Gunskirchen. Ein Fixpunkt ihrer jährlichen Reise ist inzwischen aber längst auch der jährliche Empfang geworden, den die Österreichischen Freunde von Yad Vashem zu Ehren der Überlebenden geben. Unter der Leitung von Prof. Ernö Lazarovits folgten heuer an die 60 Reiseteilnehmer der Einladung des Freundeskreises.

 

 

Von 27. April bis 06. Mai 2012 veranstalteten die Österreichischen Freunde von Yad Vashem eine weitere Israelreise, die auch für wahre Israel-Kenner viel Neues bot. Auf dem Programm standen wieder zahlreiche bedeutende Plätze und Einrichtungen des Staates Israel. Natürlich durfte auch ein Besuch in der Jerusalemer Holocaust-Gedenk- und Forschungsstätte Yad Vashem nicht fehlen. Die Teilnehmer konnten sich auf die Besichtigung interessanter Projekte und auf beeindruckende Begegnungen freuen.

 

 

Mit einer großen Delegation nahmen heuer die Österreichischen Freunde von Yad Vashem an den offiziellen Gedenkzeremonien des Staates Israel zu Ehren der Opfer der Shoa teil. 18 Mitglieder, unter ihnen der Linzer Vizebürgermeister MMag. Klaus Luger (SPÖ), reisten nach Jerusalem, um den Yom HaShoa in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zu begehen. Rund um den Gedenktag hatte der Freundeskreis für die Teilnehmer auch noch eine interessante Studienreise quer durch Israel organisiert.

 

 

 

Mitten im Herzen der Österreichischen Demokratie, im Sitzungssaal des Nationalrates, hielten die Österreichischen Freunde von Yad Vashem am 12. März 2012 ihre diesjährige Generalversammlung ab. Bereits zum zweiten Mal öffnete die Ehrenpräsidentin des Freundeskreises, Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer, die Tore des Parlaments für die jährliche Zusammenkunft der Vereinsmitglieder – dieses Mal am 74. Jahrestag des „Anschlusses“ Österreichs an Nazideutschland.

Hauptsprecher der Generalversammlung waren Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger und der Vorsitzende von Yad Vashem Jerusalem, Avner Shalev.

 

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages luden die Österreichischen Freunde von Yad Vashem zusammen mit der Stadt Linz zu einer Gedenkstunde im Alten Rathaus in Linz.
Im Anschluss an die berührende Zeremonie im Pressesaal wurde im Foyer die Ausstellung Der Eichmann-Prozess eröffnet.

Ein kurzer Dokumentarfilm über den Prozess gegen Adolf Eichmann ließ in die erschütternde NS-Realität einblicken.